In eigner Sache & DHL und Lufthansa

By in Anekdoten, Rot on 3. September 2014

Warum ist es in letzter Zeit hier so still und ruhig geworden? Eine kurze Erklärung.

Seit einiger Zeit bloge ich gemeinsam mit meiner Genuss-Kollegin Cathrin Dietz über das Thema Wein auf weinfaves.tumblr.com. Daher ist es hier ruhiger geworden. Trotzdem: Ich möchte ab und an hierher zurückkehren, und über die Dinge schreiben, die meine Aufmerksamkeit erregen. Zum Beispiel über die Kooperation zwischen der Deutschen Post und der Lufthansa. Die DHL liefert nun seit heute Esssen aus der Kabine der Lufthansa aus. Acht Wochen lang soll das Experiment dauern.

Als ich heute morgen im Halbschlaf davon erfuhr, bin ich fast aus dem Bett gefallen. Ich assoziiere Kabinenfraß mit alles, außer gutem Essen – egal von welcher Fluggesellschaft. Zum anderen habe ich mich gefragt, ob die potenziellen Kunden eine Vorstellung von den Kabinenmenus haben. Seitdem immer mehr Flugpassagiere low-cost fliegen, dürften sie sich nur schwer über Flugzeugessen ein Urteil bilden, wird doch auf innereuropäischen Strecken selten was Warmes angeboten. Und wenn, dann nur gegen Bezahlung. Und wenn man zahlt, dann macht man das bestimmt ungezwungen nur ein Mal. Ich habe mal ein Schinkenbrote bei Iberia gekauft, und war froh, dass ich das nur auf 10.000 Meter Höhe angeboten bekomme. Wieder ein anderes Mal, ich glaube ich flog Lufthansa, war das Truthahnfleisch kalt – der Aluminiumdeckel dafür glühend heiß.

Nur einmal habe ich tatsächlich eine positive Erfahrung gemacht. Ich flog mit Lanchile von Frankfurt nach Madrid. An das Essen kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber der Rotwein, der in einem zierlichen Glas serviert wurde, an den sehr wohl. Mir läuft heute noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke.

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